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10
Jan
10

Frankfurt trifft auf Südsee

Die Internationale Tattoo-Convention in Frankfurt/Main zählt mitunter zu den größten Tattoo-Conventions in Europa und findet dieses Jahr vom 05.03-07.03.2010 zum 18. mal statt.

Nach den letztjährigen Motto “Thailand”,  reist die Convention gedanklich nun weiter und findet unter den Thema “Polynesien/Südsee” statt. Erwartet werden weit über 400 Tätowierer aus über 20 Nationen, die live ihre Arbeit vor Publikum präsentieren.

Für den Eintrittspreis von 17,50 Euro bekommt man nicht nur hohe Tattookunst geboten, sondern auch diverse Live-Bands und im diesem Jahr traditionelle “Bora-Bora”  Tänze, die das polynesische Flair direkt auf das Frankfurter Messegelände verbreiten sollen.

Wie jedes Jahr werden auch verschiedene Stars der Tattooszene auf der Messe erscheinen um Autogrammwünsche zu erfüllen oder ihr Können zu präsentieren.

(Quelle : convention-frankfurt.de)

13
Dez
09

“Ich mag Hello Kitty…”

Ich habe mit Annika S. aus Dortmund über ihr Tattoo gesprochen und dabei unter anderen erfahren,dass der Schmerz des Tattoostechens einer Herdplatte gleichkommt.

ut :Hallo Annika,

Als erstes,wollen wir natürlich wissen,ob deine Eltern davon was gewusst haben,dass du dir ein Tattoo stechen lässt ?

Annika : Meine Eltern wussten davon,waren aber überhaupt nicht begeistert davon, da sie Tattos einfach als Verschandung des Körpers sehen und mit dem Motiv nicht einverstanden waren , da es ihrer Meinung nach kitschig ist und ein ein reines Kindermotiv ist.

ut : Wie bist du schlußendlich auf dein doch sehr spezielles Tattoomotiv gekommen ?

Annika : Ich mag “Hello Kitty”, seit ich ein kleines Kind bin, sammel ich viel von der Figur und mag das Motiv seit Jahren sehr gerne.

ut : Also hat das Tattoo letztlich keine tiefgehende Bedeutung für dich ?

Annika : Eine Bedeutung hat es nicht. Es ist eher wie gerade schon gesagt, dass ich das Motiv und die Figur seit meiner Kindheit her kenne und es einfach damit verbinde.

ut : Was waren deine größten Befürchtungen während des Stechen ?

Annika : Befürchtungen waren, dass das Motiv aussieht wie ein Abziehbild und das es nicht sauber gestochen wird. Natürlich hat man auch ein wenig Angst vor dem Schmerz.

ut : Wie würdest du den Schmerz beschreiben ?

Annika : Der Schmerz fängt erst mit einem Kitzeln an, man denkt, jemand geht mit einer Nadel über die Haut und piekst ganz leicht – sticht aber nicht zu. Je länger aber an einer Stelle gestochen wird,desto schmerzhafter wird es und ist vergleichbar mit einem Brennen,als würde man Ausversehen ganz kurz auf eine heiße Herdplatte fasssen.

ut : Wie reagiert deine „Umwelt“ auf dein Tattoo ?

Annika : Die Umwelt reagiert sehr gemischt. Nahezu jeder sagt, er würde sich das niemals stechen lassen. Also eigentlich sagt es jeder. Ungefähr 95 % sagen, es ist sehr schön gestochen, aber es wäre kein Motiv was man sich stechen lassen wollte. Ein paar meiner Freunde mögen “Hello Kitty” und finden es mutig.
Die meisten sagen, es unterstreicht einfach meinen Charakter, und daher ist es ” nicht so schlimm “.
Fremde schauen erst etwas schockiert, sagen dann aber meistens, dass es schön geworden ist und dass ich verrückt sein muss, mir so ewtas stechen zu lassen.

ut : Was würdest du dir auf gar keinen Fall was tätowieren lassen ?

Annika : Ich würde mir niemals den Namen meines Partners tätowieren lassen und auch niemals diese “Mainstream” Motive – zb. ein Stern, Rosen, Delfine etc. .
Stellen die ich niemals tattoowieren lassen würde sind – Brust, Füße, und Hände.

ut : Zum Schluß wollen wir noch wissen ob “Hello Kitty” in naher Zukunft noch Gesellschaft bekommt ?

Annika : Ja,  ich würde mir gerne noch mindenstens drei Tattoos stechen lassen wollen. Im Nacken, an der Leiste und am Fußknöchel.

Wenn ihr jetzt wissen wollt,ob das “Hello Kitty” Tattoo doch eher einen Abzugsbild gleicht oder gelungen ist

Über das Tattoo könnt ihr euch mit diesem Bild nun selber einen Urteil erlauben,ob es doch eher einen befürchteten Abziehbild gleicht oder gelungen ist.




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